Wir freuen uns, Ihnen ein besonderes Projekt vorzustellen, das die Tagespflege für Senioren „Das Gästehaus“ in Zusammenarbeit mit der St.-Petri-Kirchengemeinde ins Leben gerufen hat.
Worum geht es? Unter der fachkundigen Anleitung von Sabine und Michael Spuhl, die langjährige Erfahrungen in der Führung eines Keramikstudios erhalten haben, werden wir in einer kleinen Gruppe Keramiktassen bemalen. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass Jugendliche und Senioren gemeinsam an einem Tisch sitzen und kreativ tätig werden. Eine Siebdruckvorlage vom Kirchturm der Petri-Kirche steht uns bereits zur Verfügung und kann in die Gestaltung der Tassen einfließen.
Ihre Tasse – Ihr Andenken Das Keramikbemalen findet am Freitag, 8.11. um 16.30 Uhr im Gästehaus am Marktzentrum Rethen, Hildesheimer Str. 358–360 statt. Die selbst gestaltete Tasse dürfen die Teilnehmer am Ende des Projekts natürlich behalten.
Abschlusstreffen in der Petri-Kirche Die Ergebnisse des Projekts möchten wir gemeinsam feiern. Dazu laden wir Sie am Freitag, 15.11. um 17 Uhr herzlich zu einem Abschlusstreffen in die Petri-Kirche ein.
Teilnahme und Anmeldung Das Projekt ist kostenfrei. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte im Kirchengemeindebüro unter der Telefonnummer 05102-2155 oder per E-Mail an KG.Rethen@evlka.de an. Wir melden uns dann mit weiteren Informationen. Pastor Wening steht Ihnen unter der Telefonnummer 05102-890 30 02 oder per E-Mail an Jens.Wening@evlka.de gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf ein kreatives Miteinander!
Herzliche Grüße, Harald Nickel & Pastor Jens Wening „Das Gästehaus“ in Rethen & St.-Petri-Kirchengemeinde
Am Donnerstag, den 20. Juni, war die St.-Petri-Kirche bis auf den letzten Platz besetzt, als der RND-Autor und Kolumnist Imre Grimm zu einer besonderen Lesung erschien. Mit seinem Programm „Auf Hochwasser folgt Sonnenschein“ unterstützte Grimm die Spendensammlung für den Jugendraum der Gemeinde, der nach dem Hochwasser im Dezember schwer beschädigt worden war und weiterhin nicht nutzbar ist.
Der kleine Bach Beeke war an Heiligabend über seine Ufer getreten und hatte den Jugendraum überflutete und das Mobiliar vollständig zerstört. Die Kosten für die Schäden wurden auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Grimm, bekannt durch seine Werke „Über Leben in Deutschland“ und „Lichtstreife und Arschtritte“, bot ohne Zögern seine Unterstützung in Form einer Benefizlesung an, um Geld für den Wiederaufbau zu sammeln.
Grimms humorvolle Kolumnen und musikalische Einlagen sorgten für große Unterhaltung. Sein Programm wurde vom Publikum, das die Kirche bis auf den letzten Platz füllte, mit großer Begeisterung aufgenommen. "Ich habe seltenst einen sooo spaßigen Abend erlebt", ließ sich ein Besucher am Ausgang vernehmen.
In der Pause konnten die Besucher Getränke genießen, während sie sich über das Gehörte austauschten. Der Eintritt zur Veranstaltung war frei. Die gesammelten Spenden in Höhe von 1400 Euro sollen den Wiederaufbau des Jugendraums ermöglichen, der nun hochwassersicher in das obere Stockwerk des Gemeindehauses umziehen soll.
Maike Mahlendorf-Külsen, die Vorsitzende des örtlichen Kirchenvorstands, bewertete die Veranstaltung als einen vollen Erfolg. Man habe gesehen, wie wichtig Gemeinschaft und Unterstützung in schwierigen Zeiten sind.
Am 20. Juni endete für die Viertklässler der Grundschule Rethen ein bedeutender Abschnitt ihrer Schulzeit mit einem besonderen Ereignis. Ein Segensgottesdienst in der St.-Petri-Kirche, direkt gegenüber der Schule, markierte den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule.
In ihren Klassen hatten die Schülerinnen und Schüler ihre freudigen Erwartungen sowie ihre Sorgen in Bezug auf die neue Schule aufgeschrieben. Diese Notizen wurden vorgelesen und an einer Pinnwand gesammelt.
Pastor Jens Wening erzählte danach die Geschichte von Jona und der großen Stadt Ninive. Diese biblische Erzählung veranschaulicht, wie Einzelne durch Mut und Entschlossenheit große Veränderungen in ihrem Umfeld bewirken können, selbst wenn sie sich hilflos und allein fühlen.
Zum Abschluss des Gottesdienstes erhielt jeder Schüler persönlich ein Segenswort und eine kleine Figur von Jona als Andenken. Diese soll sie in den ersten Tag an der neuen Schule an den Mut und die Entschlossenheit des Propheten erinnern und ihnen Kraft für ihren eigenen Weg geben.
Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern alles Gute für den Start an der neuen Schule und den Familien eine schöne Sommerzeit!
Das Christian Gregor Brass Ensemble aus Port Elizabeth, Südafrika, begeisterte am 18. Juni mit einem beeindruckenden Auftritt in der Rethener St. Petri Kirche. Gegründet 2015 von Tyrone Hitzeroth, bietet die Christian Gregor School of Music umfassenden Instrumentalunterricht und fördert junge Talente. Die diesjährige Europa-Tournee, unterstützt durch das südafrikanische Department of Sports, Arts, and Culture, steht unter dem Motto „Youth on tour for growth through music“. In der St. Petri Kirche präsentierten die Schüler ein vielfältiges Programm, das von Klassikern wie „Amazing Grace“ bis zu lebhaften Stücken wie dem „Mango Groove Special“ reichte. Der Auftritt zeigte nicht nur das musikalische Können der jungen Künstler, sondern förderte auch den kulturellen Austausch. Am Ausgang wurden Spenden gesammelt, um die musikalische Ausbildung an der Christian Gregor School of Music weiter zu unterstützen.
Kirchengemeinden im Kirchenkreis setzen Zeichen für Demokratie und Menschenrechte Der Kirchenkreis Laatzen-Springe zeigt Flagge: Vor vielen Kirchen und Gemeindehäusern weht vom 23. Mai 2024, dem Tag des Grundgesetzes, bis zum Tag der Europawahl am 9. Juni die Fahne der „Initiative Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus (IKDR)“. Der programmatische Leitsatz auf den Fahnen lautet: „Unser Kreuz hat keine Haken“. In Laatzen beteiligt sich auch die Katholische Kirche an der Aktion. „Wir wollen mit der Aktion deutlich machen, dass wir als Kirche für eine solidarische Gesellschaft eintreten, in der Herz statt Hetze zählen“, erläutert Pastor Jens Wening. Er gehört einem Arbeitskreis an, in dem evangelische und katholische Christen gemeinsam überlegen, welche Reaktionen es auf den zunehmenden Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in der Gesellschaft braucht. Bereits im Februar hat sich die Synode des Kirchenkreises in einem einstimmigen Votum gegen „völkische Phantasien zu Ausweisung und Vertreibung“ gestellt. Die Synode distanziert sich darin „nachdrücklich und deutlich von allen Versuchen, die demokratischen Grundlagen unserer Gesellschaft anzutasten“ und spricht sich für Vielfalt und Demokratie aus. „In den Augen Gottes ist jeder Mensch kostbar. Rechtsextremes Denken ist von Menschenverachtung geprägt. Das passt mit unserem Glauben nicht zusammen“, führt Superintendent Andreas Brummer zu dem Votum der Synode aus. Das Eintreten für Menschenwürde und für die Menschenrechte sei demnach nicht allein staatsbürgerliche Pflicht. Sie sei auch wesentliche Aufgabe für alle Christenmenschen: „Die Würde jedes und jeder Einzelnen ist ein Fundament unseres Glaubens.“